Tschüss erstmal!

Ihr Lieben,

Uni-Stress und Arbeitsalltag haben uns eingeholt, das Hobbyprojekt Re-Model Vintage hat einfach zu viel Platz in unserem Leben eingenommen, und obwohl wir uns immer gerne Zeit genommen haben, müssen wir nun einsehen, dass andere Dinge mehr Aufmerksamkeit benötigen. Mit einer Distanz von 200 Kilometern zwischen uns, ist es uns leider nicht mehr möglich, den Shop weiterzuführen und neue Kollektionen zu erarbeiten.

Dies ist kein Abschied für immer, in den letzten zwei Jahren hatten wir sehr viel Spaß dabei Kollektionen zu erstellen, Fotos zu machen und euch die Sachen zu präsentieren – auf dieser Grundlage können wir in Zukunft noch aufbauen, und wir hoffen, dass ihr uns wieder unterstützt!

Bis dahin sammeln wir weiter Eindrücke, Ideen und Erfahrung!

Bis bald,

Alice & Claudia

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Von Alten Park Zwischenkollektion

Linden Süd ist allgemein nicht bekannt dafür, zu den schönsten Ecken Hannovers zu gehören. Ein absolut unterbewerteter Stadtteil! Abseits vom Grillrauch und den Bongos am Ihmeufer und den Frisbees im Georgengarten, bietet zum Beispiel der Von Alten Park in seinen alten Mauern einen abgeschiedenen Bereich, in denen Alice & Ich uns jeden Sommer einen Sonnenbrand holen.

Bei meinem letzten Besuch in Hannover war das Wetter perfekt für ein paar Fotos, also packte ich meine Kamera und Alice ein paar Sachen aus ihrem Privatfundus ein und es ging in den Park, wo sogar schon ein paar Pflänzchen blühten, die wir im Hintergrund der Fotos inszenierten. Daraus entstand eine kleine Zwischenkollektion, welche ihr natürlich auch im Shop erwerben könnt! Ein eher spärlich gewachsener Baum diente als Umkleide und Alice begeisterten die anwesenden Leute alle 10 Minuten mit einem neuen Outfit. Zum Abschluss gab es Rhababersaftschorle und Pizza bei Mio Mio auf der Deisterstraße – ihr solltet mal wieder in Linden Süd vorbei schauen! Alle Bilder wie immer unterm‘ Cut und in Groß, wenn man draufklickt:

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Impressionen: KaufrauschenDrei in Düsseldorf

Auto gemietet, Sachen gepackt: auf nach Düsseldorf zur KaufrauschenDrei, der zwei Mal jährlich stattfindenden Handmade Messe im Düsseldorfer ZAKK. „Handmade“ ist ein dehnbarer Begriff – das dachten sich auch die Organisatoren hinter Kaufrauschen, als wir zu unserer (recht hübschen) Bewerbung tatsächlich eine Zusage bekamen (Hier übrigens ein kleines Interview, welches auf der Homepage von Kaufrauschen erschien). Das freute uns natürlich, war aber mit sehr viel Aufwand verbunden, auch weil Alice mittlerweile in Hannover wohnt und ich noch immer in Essen. Eine Zugfahrt später wurde am ersten Juni-Wochenende die gemeinsame Vorbereitung bei mir in Essen begonnen und unser Hang zum Perfektionismus hielt ums am Samstag bis 3 Uhr wach. Es mussten knapp 200 Preisschilder zugeschnitten, gestempelt, gelocht und eingefädelt werden; nebenbei backte Alice fleissig Muffins für unsere Standbesucher und sortierte unsere Kleiderauswahl, die mit zur Messe sollte. Dazu kam noch das Auspreisen, Einpacken und Einladen. Soviel zu „Handmade“!

Wie sich herausstellte, waren wir tatsächlich der einzige Vintage Stand auf der Messe und wirkten dementsprechend etwas eigenartig zwischen den Papiersachen, Siebdruck Shirts und den selbstgenähten Taschen. Den Leuten gefiel es trotzdem, das konnten wir in einigen Unterhaltungen mit super netten Messebesuchern heraushören 🙂 Unseren zwei Quadratmeter großen Stand hatten wir ein wenig wie einen kleinen Laden aufgebaut, bei der Besuchermenge war es nicht immer einfach durchzukommen – es herrschte ein großer Andrang im ganzen Gebäude, die Leute ließen sich vom schlechten Wetter Gott sei Dank nicht abschrecken. Hier ein paar Eindrücke von unserem Stand, mehr Bilder findet ihr unter dem „weiterlesen“ Link:

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Neue Moo Minicards

Nur knapp eine Woche hat es gedauert, bis meine Moo Bestellung da war. Die Printfirma aus London bietet einzigartige Produkte – von der Visitenkarte über Aufkleber bis zu Postkarten in ungewöhnlichen Formaten und schönen Designs, das Ganze auf hochwertigem 350g-starken Papier. Im Vergleich zu anderen Printanbietern sind Moo für diese Qualität auch nicht unbedingt teurer! Nach dem Gratis-Stickerpaket, welches wir über Dawanda bekamen, bestellte ich nun probehalber 100 Minicards mit 10 unserer Motive. Hier das Ergebnis:

 

 

Chic oder? Ich werde die nächsten Wochen auf jeden Fall fleissig Kärtchen verteilen!

Weitere Produkte von Moo findest du hier

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Liz Taylor & Richard Burton 1964 – 1974 und 1975 – 1976

Der dritte Teil unserer fatalen Liebschaften führt uns zu Liz Taylor und Richard Burton. Zwei ihrer acht Ehen und insgesamt 11 Jahre verbachte sie mit ihrer großen Liebe, so richtig funktioniert hat es am Ende bekanntermaßen trotzdem nicht. Liz ist nun schon vor über einem Jahr von uns gegangen, wir halten sie und ihre Extravaganzen mit einer Auswahl der besten Bilder in Erinnerung:

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Neue Sachen, diesdas

So sieht das hier übrigens aus wenn wir neue Fotos für den Shop machen.

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Hama Katalog Scans ca. 1988

Ganz zu Beginn meiner Ausbildung als Fotografin fand ich in unserem Atelier einen Katalog der Firma Hama, welcher mich zutiefst faszinierte. Styles aus einer vergangenen, glorreichen Zeit, welche der Welt nicht vorenthalten werden dürfen. Ich scannte einige Highlights und versteckte sie 4 Jahre lang, nun seid ihr Zeuge von Miniplis, Hintergrundkartons mit Muster, Schnurrbärten bei Mann und Frau und unvorteilhaften Kleidern:

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M Loe – Cartooncharakter neu interpretiert

Als ich im November diese Bilder beim wahllosen surfen auf Lookbook.nu fand, war ich direkt begeistert von der Idee, welche mir so viel Liebe zum Detail umgesetzt wurde! M. Loe aus Jakarta bastelt die Outfits selbst zusammen und inszeniert sich dann neben ihren Lieblingscomicfiguren auf einem kleinen Hocker in ihrer Küche.

Loe’s Blog: http://moitiefait.blogspot.com/

Loe’s Lookbook: http://lookbook.nu/user/1274565-M-L

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Ach Morrissey…

Hailstones, driven home
In a car – no brakes? I don’t mind.

Total pathetisch zu sein ist manchmal okay, hier ist der Soundtrack dazu:

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Hannover und die L.Bois

Wie ihr wisst wohne ich nun in Essen, eigentlich komme ich ja aus Schaumburg, zudem bin ich auch noch in Flensburg geboren, trotzdem bezeichne ich mich als Hannoveraner, weil diese Stadt notorisch unterschätzt wird und meiner Meinung nach (vor allem nach meinem Umzug) die lebenswerteste Stadt Deutschlands ist.

Schon oft habe ich von zugezogenen Studenten gehört, dass Hannoveraner ihre Stadt bei Kritik hart verteidigen; auch ich erkenne in mir Wesenszüge einer Mama Grizzly wenn ich das Kommentar zu hören bekomme, diese Stadt sei langweilig – wenn du hier lebst und das so empfindest bist du irgendwie auch selbst schuld.

Hannover macht es einem nicht einfach, das gebe ich zu. Wenn du 200€ für eine Jeans bezahlst ist das okay, aber rechne nicht damit, darauf angesprochen zu werden. Die „coolsten“ Leute hier erkennt man zwar am Style, aber nicht an der Attitüde. Ein zu großes Ego wird hier anfangs mit einer kühlen Arroganz begegnet, was vor allem daran liegt, dass jeder, der Hannover für zu klein und piefig hielt, mittlerweile nach Berlin gegangen ist. Schamlose Selbstdarsteller kenne ich hier nicht, wir haben trotzdem genug kreative Leute, die sinnvolle und wertvolle Dinge machen. Hannoversche Zurückhaltung eben.

Ein gewisses Understatement, welches auch die Jungs von L.Bois repräsentieren. Deren Tumblr Blog zeigt, anders als über diese Plattform üblich, ausschließlich deren eigene Arbeiten und das alles sehr unaufgeregt. Der Punker vorm Rewe auf der Limmerstraße mit den Nike’s und dem Erdbeersekt, Bilder aus Odessa und Tschechien mit seinen Subkulturen von der schönsten Seite, natürlich auch Kicks, Shirts und Wodka.



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