Neues Licht / Neue Outfits

Als ich vor einem Monat meine Ausbildung als Fotografin abgeschlossen hatte, schenkte mir mein Ausbilder seine alte Blitzanlage: einen Blitzkopf mit Stativ & Schirm. Ein riesiges Ding aus den 80ern, welches wahrscheinlich unglaublich viel Strom frisst aber ein wunderbares, sauberes Licht zaubert. Ich bin sehr glücklich über den Look der neuen Übersichtsaufnahmen! Schaut doch mal in unserem Shop vorbei, wir updaten ihn die nächsten Tage mit vielen neuen Artikeln.

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Urlaub wäre schön…

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Der Erste! RMV Mix 1/11

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Sean Penn & Madonna 1985 – 1989

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Mario Cipollini – Radsport als Catwalk


Mario „The Lion King“ Cipollini – Obwohl er in der Radsportwelt vor allem als einer der besten Sprinter aller Zeiten bekannt geworden ist, werden sich die meisten jedoch eher an seine einzigartigen Fashion Statements – seine abgefahrenen Ganzkörpertrikots – erinnern. Als würden die flamboyanten Ganzkörperfummel den halben Weg zum Erfolg ausmachen, entschied er sich neben allover-Muskelsuits auch für (derzeit wieder) absolut trendige Leo und Zebramuster. Auch wenn er seine Etappenvorbereitungen lieber in den Diskotheken verbrachte und den Zorn der Tourveranstalter auf sich zog, indem er nach dem Sieg in den Flachetappen lieber die Touren abbrach, bevor es in die Berge ging (als Sprinter den Leo-Suit in den Bergen vollschwitzen? No way!) – Cipo wird zwischen den dezent gestalteten Trikots heutiger Tage schwer vermisst.

Derzeit droht Cipollini damit, seinen Traum zu verwirklichen und ein eigenes Team aufzubauen. Seine Fashion-Entwürfe würden neben den angedeuteten 2009er Bauchmuskeltrikots von Columbia Highroad (wahrscheinlich eine Hommage an den Mukelsuit? ) und den supersüßen Jelly Belly Outfits, etwas Abwechslung bieten. Unser Vorschlag: Netzoptik, Blumen-Alloverprint oder bitte, bitte Neon!



Sein Legendäres „Fleischkostüm“ wurde später von der Tour de France verbannt. Wenn er nicht gerade, wie 2002, das Weltmeistertrikot trug, konzentrierte er sich mit seinen Extravaganzen auf Prologe und Straßenrennen.
Eine Auswahl:

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Will I ever be you Valentino?

Passend zu unserer neuen Kollektion die nächstes Wochenende online geht: Ein buntes Potpourri an Disco Hits der achtziger Jahre!


Waren damals eigentlich die Mikos kleiner oder die Hände der Männer einfach größer?


Ein Video, welches schon ab 0:20 Sekunden echten Unterhaltungswert besitzt

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The Return Of The Manly Man

Letzten Samstag stellte die Süddeutsche Zeitung eine interessante Behauptung auf: der „Hänfling in Skinny Jeans“ sei verschwunden, der neue Trend, nicht nur auf den Laufstegen und auf Werbeplakaten, geht hin zu „männlicheren“ Männern, mit einer imposanteren Erscheinung, einem sicheren Auftreten und was auch immer echte Männer so für Eigenschaften besitzen sollen. Behauptet wird, dass Frauen (im Artikel wird Chloë Sevigny zitiert) sich Männer wünschen, die Sachen bauen können, Holzfäller Typen mit Bart, welche Survival Techniken beherrschen. Wünscht sich Chloë Sevigny wirklich eine Mischung aus Chuck Norris und McGyver als Mann?

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Re-Model Vintage Kick Off

Kurz nachdem wir letzten Sonntag um Mitternach online gingen, streiften wir noch einmal um die Häuser um unsere Eröffnung zu feiern (und um Sabine zum Geburtstag zu gratulieren!)

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From Paris Is Burning to Blue Songs

Mein Soundtrack des Jahres 2008 wurde dominiert vom gleichnamigen Album der Band Hercules and Love Affair – knapp 3 Jahre später veröffentlichen sie nun das Album „Blue Songs“ und mit voller Vorfreude und hohen Erwartungen, die durch die beiden bereits online zu hörenden Songs bei mir entstanden sind, ist es vor allem die Tatsache, dass sich die Band an den einfachen, groovigen, kitschigen vocal House der späten 80er Jahre erinnert und ihn feiert. Vor allem im Video zu „My House“ werden die Referenzen zur Ball Culture offensichtlich, unterteilt in „Houses“, treten damals wie heute Gay und Gay-friendly Paradiesvögel in Vogueing Contests gegeneinanger an. Vogueing ist schwer zu erklären, in einer Mischung aus gymnastischen Posieren, extravaganten Gestikulieren mit dem gesamten Körper, geht es um das Ausspielen des Gegenübers in einer Art Tanz um mehr Schönheit, Eleganz und vor allem, den besseren Moves.

Im Mainstream bekannt wurde diese Szene 1991 durch den Dokumentarfilm „Paris is Burning“ und später durch ihren bekanntesten Vertreter, Willi Ninja, der einen Karriereschub erlebte, nachdem er für Madonnas Video zu „Vogue“ die Choreographie vorgab und selbst für Jean-Paul Gaultier den Laufsteg betrat. Der Einzug der Gay Culture in die Modewelt war Anfang der 90er Jahre längst überfällig. In der Ballroom Szene von New York und Washington, in der kein (meist selbstgeschneidertes) Kleid zwei mal getragen werden durfte, waren Supermodels nicht nur Vorbilder, sondern auch projektionsfläche der Sehnsüchte und Wünsche vieler homosexueller, junger, schwarzer Amerikaner und Latinos der damaligen Zeit.

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